Die Maria Ladenburger-Stiftung unterstützt Studierende mit Behinderung, plötzlichen Erkrankungen oder in schwierigen Lebenssituationen sowie ausländische Studierende bei deren Integration in das universitäre Umfeld. Sie fördert auch Projekte der Entwicklungshilfe, etwa durch Praktika im Medizinstudium.

 

Maria studierte in Freiburg Medizin voller Begeisterung, Engagement und Lebensfreude. Sie wollte als Ärztin für ihre Mitmenschen da sein, sie wollte Menschen Mut und Hoffnung zusprechen.

Maria hatte die besondere Fähigkeit , sich anderen Menschen zuzuwenden, sie anzunehmen und sie zu ermuntern, den Blick zu heben für das Schöne in dieser Welt. Sie war eine Mutmacherin.

Sie war und bleibt ein Sonnenschein für ihre Familie, für ihre Freundinnen und Freunde.

Die Stiftung will das Geschenk ihres Lebens an die Studierenden weitergeben und in ihrem Sinne ein Zeichen der Mitmenschlichkeit setzen.

Die Stiftung unterstützen

Die Arbeit der Maria Ladenburger-Stiftung kann durch steuerabzugsfähige Zustiftungen oder Spenden unterstützt werden.

Bankverbindung:
Maria Ladenburger-Stiftung, BW-Bank, IBAN: DE90 6005 0101 0405 1071 99, BIC: SOLADEST600. Bitte geben Sie „Zustiftung“ oder „Spende“ und Ihre vollständige Adresse an, so dass wir eine Spendenbescheinigung ausstellen können.

Förderschwerpunkte der Stiftung

Zweck der Stiftung ist es, Bildung und Erziehung von Studierenden der Universität Freiburg, vor allem an der medizinischen Fakultät, zu fördern. Konkret soll es drei Förderschwerpunkte geben:

1.) Die Vergabe von Stipendien an Studierende, die in einer schwierigen Lebenssituation sind – etwa aufgrund einer schweren Erkrankung oder einer Körperbehinderung.

2.) Studierende sollen unterstützt werden, die Praktika oder Famulaturen im Rahmen ihres Studiums in einem Entwicklungsland verbringen wollen.

3.) Es werden konkrete Projekte von Studierenden in der Entwicklungsarbeit, vor allem im medizinischen Bereich, gefördert.

1. Studienstarthilfe

Das Semester hat schon angefangen, aber das Geld reicht hinten und vorne nicht. Gerade bei Studierenden, die von zu Hause nicht ausreichend unterstützt werden und die persönliche oder biografische Nachteile erleben, können fehlende Mittel zum vorzeitigen Studienabbruch führen. Eine Beratung im Service Center Studium der Universität Freiburg oder beim Studierendenwerk Freiburg-Schwarzwald kann Wege zu privaten oder öffentlichen Förderhilfen öffnen.

Bis diese Förderungen bewilligt und ausgezahlt werden, entstehen Finanzierungslücken, die den Studienstart belasten und gelegentlich sogar scheitern lassen. Mit der Studienstarthilfe wollen wir diese Lücken kurzfristig und individuell angepasst schließen.

Zu den Gruppen, die besonders zu Beginn des Studiums Probleme haben können, gehören Geflüchtete sowie Studierende, die persönliche Schicksalsschläge erlitten haben, kranke Familienangehörige pflegen oder eine Behinderung haben.

Die Studienstarthilfe beträgt maximal 750 Euro im Monat. Sie läuft für höchstens sechs Monate.

Das Programm „Studienstarthilfe“ ist ein Projekt des Studierendenwerks, das die Maria-Ladenburger-Stiftung gemeinsam mit Alumni Freiburg e.V. und dem Verband der Freunde der Universität unterstützt. Für weitere Informationen kann man sich an Studierendenwerk wenden.

2. Für eine Formulatur in einem Entwicklungsland gefördert werden

Die bereitgestellten Mittel sollen Studierenden zugutekommen, die eine Famulatur in einem Entwicklungsland durchführen möchten, dafür aber finanzielle Unterstützung benötigen.

Diese Ausschreibung wendet sich an Studierende, die im Studienjahr 2018/19 eine Famulatur in einem Entwicklungsland planen. Personen, die dafür bereits von anderer Stelle eine finanzielle Unterstützung erhalten, sind von der Förderung ausgeschlossen.

Über die Vergabe der Mittel entscheidet der Stiftungsbeauftragte der Medizinischen Fakultät. Im Studienjahr 2018/19 stellt die Maria-Ladenburger-Stiftung insgesamt maximal 10.000 € zur Verfügung. Je Antrag können maximal 2.000 € beantragt werden.

Informationen zur Bewerbung finden Sie unter:

http://www.med.uni-freiburg.de/de/forschung/forschungsfoerderung/stiftungen-und-preise/2018-10-25%20Ausschreibung.pdf

3. Mit einem besonderen Projekt unterstützt werden

Die Maria-Ladenburger-Stiftung unterstützt Projekte von Studierenden unter anderem in der Entwicklungshilfe besonders im medizinischen Bereich

Diesen Sommer hat die Stiftung beispielsweise das Start-up Noor Medical mit 5000€ für einen Field Trip in Uganda unterstützt.

Laila Berning, Masterstudentin im Fach Environmental Governance an der Uni Freiburg, berichtete bei der öffentlichen Vorstellung der Stiftung von dem vor einem Jahr von ihr und drei anderen Kommilitonen ins Leben gerufenen Projekt „Noor Medical“, das in Entwicklungs- und Schwellenländern die Sterilisation medizinischer Geräte, zum Beispiel in Kliniken ohne Elektrizität, ermöglichen will. Das Projekt wurde als so herausragend eingestuft, dass es die Möglichkeit bekam, sich als eines von sechs unter 150 000 Bewerbungen ausgesuchten Projekten für den Hult Prize bei den Vereinten Nationen in New York vorzustellen.

Weitere Informationen zu Moor Medical www.noor-med.com

Anträge für die Unterstützung von Projekten der Entwicklungshilfe durch Studierende können an den Verband der Freunde der Universität Freiburg e.V. gerichtet werden.